#20

Hab‘ nach dir gesucht, gefragt,
mich nach dir gesehnt.
Dich dann endlich gesehen.
Hab‘ deine Lippen geschätzt,
mich in deinen Augen verloren.

Hast meine Seele berührt,
mit deiner liebevollen Stimme.
Hast mir Momente geschenkt,
an die ich mich für immer erinner.

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#19

und dann steh‘ ich am Wasser,
schmeiß‘ die Arme in die Luft
und schließ‘ die Augen.
Ich atme alles ein
und in diesem Moment herrscht Sille in mir
– so wunderschön, so leicht, so vollkommen.

#16

Ich sollte dir all das sagen
all das, was mich beschäftigt,
all das, was mich bewegt,
all das, was meine Nächte schwer macht,
all das, was mich so oft erschlägt.

Ich sollte auf dich zugehen,
ich sollte dir meine Hand reichen,
ich sollte dir in die Augen sehen,
ich sollte dir zeigen, wer ich bin.
Ich sollte, doch ich konnte nicht.

Mein Herz, das ist zunächst geschlossen,
verborgen hinter einem ‚betreten verboten‘.
Es ist halt eher schüchtern,
vor allem so ganz nüchtern.

Irgendwann zeig‘ ich dir meine Welt,
irgendwann halte ich deine Hand,
irgendwann verschwindet meine Armee,
irgendwann lass‘ ich dich in mein Herz,
irgendwann, wenn all das nicht mehr schmerzt.

#15

So viel hatte mir das kurze ‚wir‘ gegeben
und so wenig ist davon geblieben.
Deine Lippen formten plötzlich ein ‚geh jetzt!‘,
doch deine Augen sprachen ein ‚Bleib genau hier!‘.
Mein Kopf glaubte deinen Lippen,
doch an deinen Augen hing‘ mein Herz.

Und ich dachte, dass ich das alles von dir brauch‘,
dass ich das alles von dir will
und ich ohne dich nicht kann.
Doch mein Kopf überzeugte mein  Herz,
dass man nicht ewig warten kann..

#14

Und dann passiert es wieder und der Schmerz nimmt dich ein,
dein Kopf explodiert, jede Faser deines Körpers sticht.
Du suchst nach einem Ventil, denn es pumpt den Schmerz weiter in dich rein.

Es ist wie ein Schmerz der fortwährend zunimmt,
dessen Ursachen du nicht kennst.

Deine Gefühle sind wie eine Achterbahnfahrt, die nie endet, nie pausiert.
Nur manchmal bevor es nach weit oben oder nach ganz unten geht,
hält der Wagen kurz an.

Du kennst den Weg genau, doch du weißt nie,
ob grüne Wiesenfelder oder Glasscherben deine nackten Füße spüren.
Aber egal, was es ist, du musst da durch.

..und am Ende stärkt dich jedes Lächeln
und jede Narbe für den nächsten Tag auf deinem Weg.

#13

Wir haben doch nur ein Leben.

Wir gehen zur Schule,
doch lernen nur Mathe.
Wir machen es anderen Recht,
doch bekommen nur Geld.
Wir sind für andere da,
doch existieren nur.
Wir verletzen uns selbst,
aber wollen nur Schutz.
Wir lieben fast jeden,
doch niemals bloß uns.
Wir vergessen uns selbst
und gehen kaputt..

Aber wir haben doch nur dieses eine Leben!