#19

und dann steh‘ ich am Wasser,
schmeiß‘ die Arme in die Luft
und schließ‘ die Augen.
Ich atme alles ein
und in diesem Moment herrscht Sille in mir
– so wunderschön, so leicht, so vollkommen.

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#14

Und dann passiert es wieder und der Schmerz nimmt dich ein,
dein Kopf explodiert, jede Faser deines Körpers sticht.
Du suchst nach einem Ventil, denn es pumpt den Schmerz weiter in dich rein.

Es ist wie ein Schmerz der fortwährend zunimmt,
dessen Ursachen du nicht kennst.

Deine Gefühle sind wie eine Achterbahnfahrt, die nie endet, nie pausiert.
Nur manchmal bevor es nach weit oben oder nach ganz unten geht,
hält der Wagen kurz an.

Du kennst den Weg genau, doch du weißt nie,
ob grüne Wiesenfelder oder Glasscherben deine nackten Füße spüren.
Aber egal, was es ist, du musst da durch.

..und am Ende stärkt dich jedes Lächeln
und jede Narbe für den nächsten Tag auf deinem Weg.

#10

Du bist der fette Eisberg,
der meine Titanicschale zum brechen bringt.

Du bist meine Achillesferse,
die mich in die Knie zwingt.

Du bist meine Gummizelle,
die mich nachts beschützt.

Du bist mein Kampfgeist,
der meine Ängste bezwingt.

Du bist meine Schlucht,
die mich zum Boden der Tatsachen bringt.

Du bist meine Person,
die mich in- und auswendig kennt.