#14

Und dann passiert es wieder und der Schmerz nimmt dich ein,
dein Kopf explodiert, jede Faser deines Körpers sticht.
Du suchst nach einem Ventil, denn es pumpt den Schmerz weiter in dich rein.

Es ist wie ein Schmerz der fortwährend zunimmt,
dessen Ursachen du nicht kennst.

Deine Gefühle sind wie eine Achterbahnfahrt, die nie endet, nie pausiert.
Nur manchmal bevor es nach weit oben oder nach ganz unten geht,
hält der Wagen kurz an.

Du kennst den Weg genau, doch du weißt nie,
ob grüne Wiesenfelder oder Glasscherben deine nackten Füße spüren.
Aber egal, was es ist, du musst da durch.

..und am Ende stärkt dich jedes Lächeln
und jede Narbe für den nächsten Tag auf deinem Weg.

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#12

Wir sind alle gebrochene Kinder
mit zerrissenen Seelen
und chaotischen Leben.

Wir schreien alleine gegen den Wind,
weinen laut im leeren Zimmer
und das, was wir uns wünschen,
ist nur ein ‚für immer‘.

#10

Du bist der fette Eisberg,
der meine Titanicschale zum brechen bringt.

Du bist meine Achillesferse,
die mich in die Knie zwingt.

Du bist meine Gummizelle,
die mich nachts beschützt.

Du bist mein Kampfgeist,
der meine Ängste bezwingt.

Du bist meine Schlucht,
die mich zum Boden der Tatsachen bringt.

Du bist meine Person,
die mich in- und auswendig kennt.

#2

Ich bin nicht gestört, anders oder komisch.
Ich bin ein Mensch mit Fehlern, Erfahrungen und Narben.
Ich suche meinen Weg zum richtigen Leben,
nicht zum Perfekt sein.
Ich möchte in meiner Herzruine tanzen
und nicht aus Angst vor meinen Monstern in der Ecke hocken.
Ich möchte mich nicht von meinem Inneren zerfetzen lassen,
sondern alles um mich herum genießen.
Ich möchte all die Fesseln und Ketten durchbrechen.
Ich möchte, will und werde leben.

Irgendwann.